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Simultani-ger

Simultan- und Konsekutivdolmetschen sind die zwei häufigsten Formen des Dolmetschens. Gelegentlich, doch viel seltener wird das Flüsterdolmetschen, oder auch "chuchotge" genannt, verwendet.

Der Hauptunterschied zwischen dem Simultan- und Konsekutivdolmetschen liegt darin, dass beim Simultandolmetschen besondere Ausrüstung erforderlich ist. Das heißt, dass man zusätzlich zu den Simultandolmetschern noch einen oder zwei Techniker anheuern muss. Sie achten darauf, dass technisch alles einwandfrei abläuft. Der vorgetragene Text wird von den Simultandolmetschern mit einer kaum bemerkbaren Zeitverschiebung in einer anderen Sprache wiedergegebenen, weswegen eine Simultandolmetschung keinen spürbaren Einfluss auf die Dauer des jeweiligen Geschehens hat (Konferenzen, Fachkonferenzen, Geschäftstreffen).

Beim Konsekutivdolmetschen beginnt die Dolmetschung, wie das Wort consecutive (nachträglich) schon besagt, erst nachdem der Redner zu Ende gesprochen hat. Dieser kann seine Rede auf einmal oder schrittweise vortragen, was von wenigen Sekunden über mehrere Minuten andauern kann. Bei längeren Absätzen besteht die Gefahr, dass ein Teil der Informationen vergessen oder ausgelassen wird. Deswegen bedienen sich Konsekutivdolmetscher in solchen Fällen einer besonderen Notizentechnik. Der Hauptvorteil in Hinblick auf das Simultandolmetschen ist, dass es dabei keiner technischen Ausrüstung bedarf, doch das ganze Geschehen verlängert sich fast um das Zweifache, denn der Dolmetscher wiederholt den Text erst nachdem der Redner zu Ende gesprochen hat.

Chuchotage stellt eine Art Kompromisslösung zwischen dem Simultan- und Konsekutivdolmetschen dar. Es kann mit einer Simultandolmetschung ohne Sonderausrüstung verglichen werden. Diese Form des Dolmetschens ist besonders geeignet, wenn eine kleinere Gruppe von Personen auf eine Dolmetschung angewiesen ist. Der Dolmetscher arbeitet ohne Kopfhörer und flüstert die Übersetzung den betroffenen Teilnehmern zu. Ist das Flüstern zu laut, kann dies von den übrigen Zuhörern, aber auch vom Dolmetscher selbst, als ein Störfaktor empfunden werden (er kann dem Vortragenden nicht mehr gut zuhören). Andererseits, müssen ihn diejenigen, die seine Dolmetschung brauchen, gut hören können. Diese Art des Dolmetschens ist gerade aus diesen Gründen besonders anspruchsvoll.